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NewsMix • Schlagzeilen Seite 1

Wirtschaftsminister Pinho zurückgetreten

Portugals Wirtschaftsminister Manuel Pinho beleidigt im Parlament ein Mitglied der linken PCP - und wird entlassen. Er zeigte ihm die Hörner... mehr...

 

Erfolgreiche Drogenpolitik

Portugals Drogen-Dekriminalisierung funktioniert. Das Land hat vor acht Jahren Gebrauch und Besitz von Heroin, Kokain, Marijuana, LSD und anderen Drogen liberalisiert.

Die Zahl der Drogentoten durch Überdosen ist um ein Viertel zurückgegangen, Infektions-Fälle wegen schmutziger Nadeln um über siebzig Prozent.

Walter Kemp, Sprecher des in Wien ansässigen Büros der Vereinten Nationen für Suchtstoff- und Verbrechensbekämpfung, UNODC, sagt zur portugiesischen Entkriminalisierungsstrategie: "sie funktioniert." mehr auf Seite 2...

 

Schweinegrippe in Portugal: 23 Erkrankte

Das portugiesische Gesundheitsamt (Ministério da Saúde) hat drei weitere Erkrankungen an der sogenannten Schweinegrippe, A(H1N1), registriert. Die Zahl der erkrankten Personen steigt damit auf 23, meldete die Tageszeitung Público in ihrer Ausgabe vom 2. Juli.

Der amerikanische Anwalt Marc Rosentha hat im Mai dieses Jahres Klage gegen den Schweinefleisch-Produzenten Smithfields Foods Inc. eingereicht. Das Unternehmen hält in seiner nahe zur amerikanischen Grenze gelegenen mexikanischen Filiale Granjas Carroll in den dortigen "Ställen" die unglaubliche Menge von 1 Million Schweinen.

Der Anwalt spricht von dem Horror der unhygienischen Industrie-Zuchtstationen für Schweine" und will beweisen, daß der Schweinevirus in den mexikanischen Ställen seinen Ursprung hat und sich von dort "über den ganzen Planeten verbreitet". mehr auf Seite 2...

 

Ronaldo rastet aus

Der portugiesische Fußballer Christiano Ronaldo hat Medienberichten zufolge in Lissabon das Autofenster des Fotografen Hugo Martins eingetreten. Die Splitter hätten die 17jährige Sara Pardal verletzt, die sich in Begleitung Martins' befand. Sie sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Ronaldo, in dessen Begleitung sich seine Mutter befand, erklärte, seit Jahren schon werde er von dem auch "Taliban" genannten Fotografen verfolgt. Dessen junge Begleiterin, die gefilmt habe, hätte ihn "angegriffen".

Die portugiesische Tageszeitung Correio da Manha, die sich die gefilmten Sequenzen anschauen durfte, konnte das jedoch nicht bestätigen. Ronaldo weiter: ihm selbst seien die Belästigungen durch Reporter egal, aber wenn seine Mutti betroffen sei, würde er in Zukunft möglicherweise genauso reagieren... mehr...

 

Deutscher startet zu einer 4400 Kilometer langen Radtour bis an die portugiesische Algarve

Wenn Karl-Heinz Binsch – sonnengebräunt und topfit – erzählt, daß er gerade seinen 70. Geburtstag gefeiert hat, erntet er so manchen ungläubigen Blick. Und wenn er dann noch hinzufügt, warum er in den nächsten sechs Wochen nicht in seinem Ahldener Garten entspannen kann, wird es noch erstaunlicher: Der ehemalige Sportlehrer startet am 1. Juli zu einer 4400 Kilometer langen Radtour von der heimischen Haustür bis an die portugiesische Algarve. Und warum diese Tortur in der Sommerhitze? „Mit dem Rad zum Nordkap wäre in diesen Tagen einfach unpraktikabel...“ mehr...

 

Algarveküste: 2,5 Tonnen Haschisch auf deutschem Segelboot

An Bord eines deutschen Segelbootes hat die portugiesische Küstenwache 2,5 Tonnen Haschisch entdeckt. mehr...

 

Deutscher surft ab - in die Traumklasse aller Surfer

Wohin fahren die Jeeps heute? Wenn in Dago Lipkes Surfcamp in Lagos an der portugiesischen Algarveküste am Morgen diese Frage gestellt wird, stehen zwanzig Strände zur Wahl, einer schöner als der andere. mehr...

 

Finanzen: Portugiesische Telecom-Aktien höher bewertet

Goldman Sachs hat Portugal Telecom von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 6,90 auf 9,10 Euro angehoben. Die brasilianische Mobilfunktochter Vivo dürfte im Jahr 2010 wieder im niedrigen zweistelligen Bereich wachsen, da sich Brasiliens Wirtschaft schnell von dem Abschwung erhole, scheibt Analyst Tim Boddy in einer Branchenstudie. mehr...

 

Cannes: Nachwuchs aus Portugal gewinnt die Print Young Lions

Kreative aus Portugal erfolgreich im Nachwuchswettbewerb. mehr...

 

Óbidos: 600 Villen für Millionäre

Bis zu 1,56 Millionen Euro muß dejenige abschmücken, der in der neuen Edel-Feriensiedlung "Bom Sucesso" (Viel Erfolg) an der portugiesischen Atlantikküste ein Zweitdomizil erwerben möchte. mehr...

 

Platter Reifen: Polizei findet 156 kg Haschisch in liegengebliebendem Kfz

Überraschung für Polizisten der GNR (Guarda Republicana Nacional): In einem Fahrzeug Renault Trafic, welches durch einen platten Reifen am Straßenrand der A3 in der nordportugiesischen Kleinstadt Ponte de Lima (S. Julião de Freixo) halten mußte, fanden sie fünf Säcke Haschisch mit einem Gesamtgewicht von 156 Kilogramm. Die Überprüfung des Kfz ergab auch, daß es bereits im Jahr 2005 gestohlen worden war. Die Insassen des Renault hatten sich nach dem Liegenbleiben des Fahrzeuges offenbar flott aus dem Staub gemacht, als sie die sich in der Nähe aufhaltende Polizeistreife bemerkten.

 

Lottogewinner an der Algarve fast tot geschossen

Günter R. aus Hamburg hatte sich so sehr auf den Urlaub mit seinen Kumpels gefreut. Sonne, Strand und Relaxen. Doch daraus wurde nichts. Der deutsche Lottogewinner wurde ausgeraubt und schwer verletzt. Noch vor wenigen Tagen hatte er seiner Lebensgefährtin Nadine L. eine fröhliche Ansichtskarte nach Hamburg geschickt. "Viele Grüße aus Portugal! Wetter gut, Bier gut! Dein Schatz Günter."

Günter R. kämpfte im Krankenhaus um sein Leben. Ein Kopfschuß verletzte ihn lebensgefährlich. Zwei randalierende junge Portugiesen ließen ihre Wut an dem 64jährigen aus. Sie waren zuvor aus dem Zug geworfen worden, mit dem auch der Lottogewinner und seine beiden Kumpels gefahren waren. Zufällig stiegen die Touristen am selben Bahnhof aus, an dem auch die Randalierer aus dem Zug entfernt wurden.

 

Portugal: Zug auf Touristenstrecke entgleist - zwei Tote. Stromkonzern der Sabotage beschuldigt.

Schwerer Unfall im Norden von Portugal: Ein häufig von Touristen genutzter Regionalzug ist entgleist, mindestens zwei Menschen kamen dabei ums Leben. Die Unglücksbahn entging nur knapp einer noch schwereren Katastrophe. Der Zug kam um 11 Uhr Ortszeit (12 Uhr MESZ) auf der Strecke zwischen Tua und Mirandela nahe der Ortschaft Brunheda von den Schienen ab.

Anwohner der Gegend äußerten sich im correiomanha: "Da steckt der Stromkonzern EDP dahinter". Dieser will seit Jahren ein Großprojekt in der Nähe durchsetzen - die Touristenbahn ist im Weg. Der "Unfall" ist nicht der erste dieser Art.

 

Enführungsfall Maddie: Ex-Ermittler beschuldigt Maddies Eltern

Er schrieb ein Buch über das spektakuläre Verschwinden des kleinen britischen Mädchens Maddie: der frühere Chefinspektor im Vermisstenfall, Gonçalo Amaral. „Maddie – A Verdade da Mentira“ (Maddie – Die Wahrheit der Lüge) heißt sein Werk. Und es wirbelt den Fall wieder auf...
Amaral hält auf 214 Seiten an der These fest, daß die Eltern Gerry und Kate McCann bei ihrem Portugalurlaub im Mai 2007 durch einen tragischen Unfall ihre Tochter getötet und mit Hilfe von Freunden eine Entführung vorgetäuscht hätten, um dann die Leiche verschwinden zu lassen.

 

Große Gebiete Portugals vertrocknen

Die verheerenden Feuer der letzten Jahre sowie die chemoindustriellen Praktiken in der Landwirtschaft haben nach Einschätzung der Umweltorganisation Quercus dazu geführt, daß gegenwärtig ein Drittel der Fläche Portugals praktisch verwüstet ist. Der internationale Umweltverband WWF (World Wild Foundation) schätzt diese vertrocknete Fläche sogar auf rund 43 Prozent. Die Größe der verwüsteten Fläche hat sich damit in weniger als zehn Jahren verdreifacht. Insbesondere die portugiesische Holzwirtschaft, deren Exportanteil sich normalerweise bei rund drei Milliarden Euro bewegt, ist hiervon betroffen.

Die am schlimmsten von der Erosion betroffen Gebiete des Landes sind Idanha-a-Nova, Penamacor (Beira Baixa) und Mação (Ribatejo) sowie die Ost-Algarve, darüberhinaus auch Teile des Alentejo sowie der Nordosten Portugals. Im Jahr 2005 wurde die größte Trockenheit seit einhundert Jahren registriert.

 

Entschädigung im Fall Madeleine: Brite erhält fast 800000 Euro

Ein Verdächtiger im Fall Madeleine hat von elf britischen Zeitungen eine Entschädigung in Höhe von 600.000 Pfund (755.000 Euro) erhalten. Die Blätter erklärten sich zudem bereit, eine Entschuldigung zu veröffentlichen, wie der Anwalt des Briten Robert M., Louis Charalambous, in London mitteilte. M. hatte unter anderem die Zeitungen "Sun", "Daily Mirror" und "Daily Mail" wegen Verleumdung verklagt, da diese den Eindruck erweckt hätten, er habe etwas mit dem Verschwinden der damals drei Jahre alten Madeleine in Portugal zu tun.

Deutsche Kripo-Beamte im Algarve

Viele kennen sie, aber kaum jemand weiß von ihrer eigentlichen Tätigkeit: verdeckte, im Algarve ansässige deutsche ErmittlerInnen, die teils schon vor zwanzig Jahren ihren festen Wohnsitz in Portugal genommen haben; ein Netzwerk mit wohlabgeschotteter Privatsphäre, konspirativen Dienstbesprechungs-Wohnungen, Scheinfirmen und beruflichen Alibi-Aktivitäten; zur Legendenbildung gehört bisweilen sogar der Ruf, höchstselbst in zweifelhafte Aktivitäten verstrickt zu sein: alles Masche und Verwirrtaktik, um zu verhindern, daß die eigentliche Identität aufgedeckt wird - Beispiel: Inhaber eines Ladens in Aljezur.

Kaum jemand, der diese Fassade durchschaut, und so gut wie niemand, der verläßliche Informationen über diese Sphäre EU-weiter Polizeiarbeit liefern kann; und niemand, welcher diese zahlreichen polizeilichen Aktivitäten hinsichtlich ihrer Legalität überprüft. Denn zuweilen werden neunundneunzig Prozent lokaler deutscher Einwohnerschaft in einer rechtlichen Grauzone verdachtsunabhängig unter die Lupe genommen, um ein Prozent in Drogen-Großhandel verstrickte Personen herauszufiltern, also sie, ihre Lieferanten (zum Beispiel in Marokko) sowie Abnehmer (zum Beispiel in Deutschland) langfristig kaltzustellen.

Deutsche Polizeiarbeit in der Algarve - eine Parallelwelt mit geheimdienstähnlichem Habitus. Konkrete Auskünfte bitte erfragen.

 

Teilnehmer für Festival in Portugal gesucht

Das nächste "European People Festival" findet vom 24. Juli bis 1. August 2009 in Cantanhede statt. Zum 17. Mal treffen sich bei dieser Gelegenheit 15 europäische Nationen, um den europäischen Gedanken zu leben und zu feiern - und die Segeberger Mannschaft ist wieder dabei. Das Team aus Bad Segeberg vertritt bei diesem Fest Deutschland. Die Stadtmarketing Bad Segeberg GmbH organisiert den deutschen Festivalbeitrag. Catanhede mit seinen 10.000 Einwohnern liegt etwa 200 Kilometer nördlich von Lissabon und 40 Kilometer landeinwärts vom Atlantik. In sechs Sportarten treten die Nationen in männlich und weiblich gemischten Teams gegeneinander an: Fußball, Basketball, Volleyball, Schwimmen, Petanque und Tennis. mehr...

 

Wirtschaft: Portugal droht erneut Rezession

Portugal steht nach Angaben der Notenbank zum dritten Mal in sechs Jahren vor einer Rezession. Die Wirtschaft werde in diesem Jahr um 0,8 Prozent schrumpfen, erklärte die Notenbank. Zuletzt hatte es 2003 und 2004 eine Rezession gegeben. Die Regierung hat im Dezember erklärt, die Folgen der Krise sollten mit öffentlichen Investitionen in Höhe von 2,18 Milliarden Euro abgemildert werden.

 

Theater

Die Stadt Portimão hat ein neues Theater. Es hat den originellen Namen Tempo und befindet sich in der Innenstadt im ehemaligen Palast Sarrea am Largo 1º de Dezembro.

 

 


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